Umfrage zum Arbeitsfeld Hausverwaltung

Im Auftrag des Servicebüros zusammen>wohnen< erhob SCAN - Agentur für Markt- und Gesellschaftsanalytik, die Meinung der Hausverwalterinnen und Hausverwalter sowie der Verwalterinnen und Verwalter von gemeindeeigenen Wohnbauten zu Veränderungen und Herausforderungen in ihrem Arbeitsfeld. Von den rund 170 in den gemeinnützigen Hausverwaltungen tätigen Personen wurden 68 ausgefüllte Fragebögen retourniert (Rücklaufquote von 40%).
Hausverwalterinnen und -verwalter sind zentrale Akteurinnen und Akteure der Lebenswelt Wohnen. Ihre Kundenbeziehungen und -kontakte sind wesentlicher Bestandteil eines gelingenden Zusammenlebens vor Ort. Mit der Umfrage "Hausverwaltung" konnte ihre Sicht auf das Zusammenleben in den Nachbarschaften abgefragt werden, genauso wie aktuelle Herausforderungen und der Weiterbildungsbedarf.
Die Umfrageergebnisse im Überblick:
Hausverwalterinnen und -verwalter zufrieden mit ihrem Arbeitsfeld
Abwechslungsreiche Tätigkeiten und unterschiedliche Herausforderungen spielen eine wichtige Rolle in punkto Arbeitszufriedenheit. Dies schätzen die befragten Verwalterinnen und Verwalter an ihrem Beruf. Zudem unterstreichen 94%, dass ihre eigenen Fähigkeiten gut einsetzbar sind und sie das Gefühl haben einer nützlichen Arbeit nachzugehen (90%). Die klare Mehrheit (90%) stimmt indessen zu, dass der Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern immer fordernder wird.
Zeitaufwand für Bearbeitung von sozialen Konflikten hoch
Im Durchschnitt geben die Verwalterinnen und Verwalter an rund 70% der Arbeitszeit für die laufende Kundenbetreuung aufzuwenden. Gefragt nach der Arbeitszeitverteilung, zeigt sich, dass rund 8 Std./Woche für die Bearbeitung von sozialen Konflikten verwendet werden. Hochgerechnet sind dies 20% der Jahresnettoarbeitszeit. Zudem sagen 93% der Befragten, dass der Aufwand für die Bearbeitung sozialer Konflikte zugenommen hat.
Herausforderungen Konfliktmanagement und Anzahl der Verwaltungseinheiten
Vor allem das Konfliktmanagement sowie die Anzahl der Verwaltungseinheiten werden von der Mehrzahl der befragten Personen als große Herausforderungen empfunden. Unterschiedlich gesehen wird dies von Personen mit oder ohne Matura.
Konfliktthema Lärm - klare Nummer eins
Lärm rangiert bei den Konfliktthemen in Nachbarschaften auf Platz eins. Gefolgt von unleidigem Verhalten von bzw. gegen Nachbarinnen und Nachbarn, Mülltrennung und Problemen rund um Parkplätze, sind dies die Themen, die das meiste Konfliktpotential aufweisen.
Die gesamte Umfrage erhalten Sie gerne auf Anfrage.


