Studie: Was macht einen guten Nachbarn aus?

Das Marktforschungsinstitut INNOFACT AG hat im September 2019 für ImmobilienScout24 rund 500 Österreicherinnen und Österreicher von 18 bis 65 Jahren zum Thema Nachbarschaft befragt:
"Wenn der Haussegen mit den Nachbarn schief hängt, kann das schon mal schlaflose Nächste verursachen oder in Härtefällen sogar vor Gericht enden. Wie eng der Kontakt zu den Bewohnern der umliegenden Wohnungen oder Häuser sein soll, das bewerten und leben wir aber ganz unterschiedlich. Immerhin 44 Prozent der Österreicher kennt zumindest 80 Prozent oder sogar alle Nachbarn persönlich und wechselt auch hin und wieder ein paar Worte mit ihnen. Je älter wir werden, desto wichtiger scheint dieser regelmäßige Kontakt: 32 Prozent der über 50-Jährigen ist mit allen Nachbarn „auf Du und Du", bei den unter 30-Jährigen sind es nur 18 Prozent.
Was einen guten Nachbarn oder eine gute Nachbarin ausmacht, zeigt sich vor allem im alltäglichen Zusammenleben. So schätzen es fast zwei Drittel (65 Prozent) der Österreicher, wenn ihr Nachbar Interesse zeigt und auch mal am Flur oder auf der Straße zum Plaudern bereit ist. 58 Prozent legen Wert darauf, dass Nachbarn Lärmbelästigungen durch Feiern oder Bauarbeiten vorab ankündigen. Gegenseitige Hilfsbereitschaft steht aber auf der Wunschliste für den perfekten Nachbarn auch weit oben: Fast jeder Zweite ist froh darüber, nebenan klopfen zu können, um sich Eier oder Mehl auszuborgen. Immerhin 41 Prozent nehmen gerne die Dienste von Nachbarn fürs Blumengießen in Anspruch, wenn sie auf Urlaub sind. Und fast genauso viele (38 Prozent) wissen es zu schätzen, wenn Nachbarn sich melden und nach dem Rechten sehen, wenn man ein paar Tage nicht zu sehen war."
Auszug aus der Presseaussendung vom 21.10.2019.